Intermodales Verkehrsnetz: Zug + Rad (In Postaja, von Most na Soči 2 km entfernt, ist es möglich, den Zug nach Nova Gorica zu nehme)
Reisetipps
Diese Strecke führt uns in Richtung des mittleren Flusslaufs des Soca: man radelt inmitten von mehreren Naturschönheiten, Dämmen, Brücken, Seen, Wasserfällen, und noch durch unzählige historische und kulturelle Kontexte, welche den Radler zweifellos faszinieren. Von Kobarid aus fährt man auf der linken Seite des Flusses Soca auf einer reizvollen Panoramastraße bis nach Tolmein und noch weiter bis nach Most na Soči, mit seinem malerischen, engen, zwischen den Bergen eingefassten See. Man kommt dann auf einer asphaltierten Strecke in Kanal an, wobei man die berühmte Brücke des sechzehnten Jahrhunderts überquert, es handelt sich um das Symbol des Dorfes, das mehrmals zerstört und wieder aufgebaut wurde. Sehenswert ist auch die Piazza Kontrada mit dem Gotischen Haus und der Pfarrkirche Maria Himmelfahrts, errichtet im Jahre 1431. Die Route setzt nach Plave fort, Theater zahlreicher Schlachten des Ersten Weltkrieges: von hier aus wird der Fluss enger und gewundener, man kann die Landschaft auf einem sicheren Schotterradweg genießen. Die örtliche Vegetation verändert ständig: Buchenwälder wechseln sich mit thermophilen Pflanzen sowie Elementen der Mittelmeer-Flora ab. Die typischen Düfte der Berge machen jetzt Platz für die Mittelmeerarten. Am Ende des Radweges erscheint die imposante Eisenbahnbrücke in Solkan, mit ihrem weltgrößten Steinbogen, Meisterwerk des Ingenieurwesens gebaut am Anfang des zwanzigsten Jahrhundert. Von Solkan aus, gelangt man in kurzer Zeit in Nova Gorica, verbunden mit Gorizia durch Piazza Europa, Symbol der Brüderlichkeit zwischen den beiden Städten.
Beschreibung
Man fährt von Kobarid ab, wobei sich mehrere historische Sehenswürdigkeiten sowie reichliche Naturschönheiten lohnen unbedingt, besichtigt zu werden. Über die napoleonische Brücke biegt man nach rechts ab und fährt auf dem linken Flussufer nach Tolmein, setzt man dann nach Most na Soči fort und erreicht man Kanal, eine sehr hübsche Barockortschaft. Stadt-Symbol ist sicher die ursprünglich alte, beachtliche Brücke, mehrmals zerstört und wieder aufgebaut, zitiert auch aus dem Roman,In einem anderem Land, von Hemingway; diese Brücke, Mittelpunkt des örtlichen sozialen Lebens, ist noch heute sehr bekannt, aufgrund des internationalen Wettbewerbs in Kunstspringen aus ihren 17 Höhenmetern. Man folgt jetzt dem linken Ufer des Soca, der noch gewundener wird. Die Landschaft bietet uns eindrucksvolle Blicke darauf. Man fährt durch die Ortschaften Plave und Prilesje mit der schönen Kirche von Sveti Ahac hindurch. Ein Radweg führt uns entlang dem Fluss über eine wichtige Eisenbahnbrücke: wir befinden uns in der Nähe von Solkan und dieses architektonische Werk hat einen Weltrekord inne. In der Tat, mit ihren 4533 gehauenen Kalksteinen aus den Steinbrüchen in Nabrežina und ihren 85 Hochmetern, ist sie eine der längsten Brücken der Welt, mit einem einzigen Steinbogen aufgebaut. Über die Eisenbahnbrücke fahren wir in Richtung der neuen Brücke von Solkan, welche nach Nova Gorica führt. Diese Stadt erlag nach dem Zweiten Weltkrieg der slowenischen Gegenseite, das italienische Gorizia. Sehenswert ist der alte Bahnhof, der an der Transalpinen Linie liegt, wenige Meter von der italienischen Grenze entfernt, die man überquert, um in dieser schönen, friaulischen Altstadt für eine kurze Weile zu bummeln. Auf dem Hügel am Rande der Stadt befindet sich das Franziskanerkloster von Kostanjevica mit der Kirche der Verkündigung, der Bibliothek und der Bourbonen Krypta.
Bedingungen: grundsätzlich auf asphaltierter Straße mit Mischverkehr
NÜTZLICHE ADRESSEN
Touristikbüro Kanal
Pionirska 2, 5213 Kanal
T. +386 05 3981213
tic.kanal@siol.net
www.tic-kanal.si
Touristikbüro Nova Gorica
Delpinova ulica 18b, 5000 Nova Gorica
T. +386 05 3304600
tzticng@siol.net
www.novagorica-turizem.com
Bahnhöfe:
Most na Soči, Avče, Kanal, Anhovo, Solkan, Nova Gorica

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